1. Identität und Chargendaten prüfen
Produktname, botanische Bezeichnung, Pflanzenteil, Extraktionsverhältnis oder Marker, Chargennummer, Herstellungsdatum und Mindesthaltbarkeit sollten mit Etikett und Lieferdokumenten übereinstimmen.
2. Gehalt und Prüfmethode zusammen betrachten
Ein Gehaltswert ist erst mit der angegebenen Methode belastbar. HPLC, UV, GC und andere Verfahren können unterschiedliche Stoffe oder Stoffgruppen erfassen.
3. Kontaminanten am Zielmarkt ausrichten
Je nach Produkt und Markt sind Schwermetalle, Pestizide, Lösungsmittel, Mikrobiologie, Aflatoxine, ETO oder weitere Risiken relevant.
4. Rückverfolgbarkeit bestätigen
Das Zertifikat sollte die geprüfte Charge eindeutig nennen und von einer autorisierten Qualitätsfunktion freigegeben sein. Externe Berichte müssen derselben Charge zugeordnet sein.
5. Unklare Angaben vor Freigabe klären
Fehlende Einheiten, Methoden, Grenzwerte oder Probendaten sollten vor dem Einkauf geklärt werden. Eine frühe technische Prüfung verhindert spätere Verzögerungen.
